Schülerreisen nach Ruanda

Eine Schulpartnerschaft lebt vor allem vom gegenseitigen Kontakt. Insbesondere Schülerreisen sind eine tolle Möglichkeit um diesen partnerschaftlichen Kontakt zu pflegen oder um erstmalig in den Kontakt mit einer zukünftigen Partnerschule in Ruanda zu treten.

In den vergangenen Jahren haben rheinland-pfälzische und ruandische Schulen immer wieder den Weg zueinander gesucht und somit die eigene Schulpartnerschaft, aber auch die Länderpartnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda mit Leben gefüllt. Der Austausch zwischen ruandischen und deutschen SchülernInnen nimmt einen besonderen Platz in der Länderpartnerschaft ein. Die Erfahrungen und Erlebnisse einer solchen Reise prägen die SchülerInnen nachhaltig und begleiten sie ein Leben lang. Ganz im Sinne des globalen Lernens ermöglichen Schülerreisen einen Perspektivwechsel, fördern das gegenseitige Verständnis, stärken interkulturelle Kompetenzen und tragen letztlich dazu bei kulturelle Schranken zu überwinden.

Schülerreisen nach Ruanda

Dies hier ist eine Zusammenfassung von häufig gestellten Fragen zum Thema Schülerreisen nach Ruanda.

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Fördermöglichkeiten

Wenn Sie die Durchführung einer Schülerreise nach Ruanda planen, bieten sich verschiedene Förderprogramme an, welche Sie bei diesem Vorhaben unterstützen. Nachfolgend finden Sie eine kurze Zusammenfassung zu den einzelnen Fördermöglichkeiten. Für alle weiteren Informationen besuchen Sie bitte die Internetseite des jeweiligen Programms. 

Finanzielle Unterstützung durch den Begegnungsfonds

 

Es gibt die Möglichkeit über das Ruanda Referat 315 des MdIs einen Antrag auf finanzielle Unterstützung der Schülerreise nach/aus Ruanda zu stellen.

- Die Bewerbungsfrist für Reise im Folgejahr ist der 31.10. jeden Jahres.

- Je nach Eingang des Antrages und Verfügbarkeit von Haushaltsmittel wird der Antrag zunächst geprüft und ggf. bewilligt.

- Unter anderem gilt: Frühestens alle zwei Jahre werden Begegnungsreisen gefördert. Handelt es sich allerdings bei der Begegnungsreise um die erste persönliche Begegnung beider Schulen, kann im Folgejahr ein Gegenbesuch nach Ruanda über den Begegnungsfonds gefördert werden.

REISEN AUS RUANDA: Die Flugkosten für die ruandischen Schüler/Innen können bis zu 100 % aus dem Fond getragen werden. Die Flüge werden vom Koordinationsbüro in Kigali gebucht und unmittelbar mit dem Referat abgerechnet. Es können die Flugkosten für bis zu 6 Schüler/Innen sowie bis zu 2 Begleitpersonen beantragt werden. Die rheinland-pfälzische Schule erklärt sich bereit, sämtliche Kosten des Aufenthalts zu tragen. Auch ist der lokale Partner für die Einladung und das Besuchsprogramm zuständig. Die rheinland-pfälzische Schule erstellt einen Bericht über die Begegnungsreise für das Referat.

REISEN NACH RUANDA: Studenten/Innen sowie Schüler/Innen aus Rheinland-Pfalz, die nach Ruanda reisen, können einen Zuschuss in Höhe von 200 €/p.P. beantragen. Anträge von Schüler/Innen, deren Schule eine offizielle Schulpartnerschaft im Rahmen unserer Partnerschaft pflegen, werden vorrangig behandelt. Die Anträge werden nach Eingang im Referat berücksichtigt und bearbeitet. Hier gelten folgende Bedingungen für die Gewährleistung des Reisekostenzuschusses:

1.       Die Rechnung des jeweiligen Flugtickets wird eingereicht.

2.       Die zu begünstigen SchülerInnen verfügen über kein Einkommen von mehr als 500 €.

3.       Ein Reisebericht wird erstellt und im Nachgang zur Reise eingereicht.

Weitere Fragen und Einzelheiten zum Antragsverfahren:

Dr. Carola Stein
Referat Entwicklungszusammenarbeit mit dem Partnerland Ruanda

MINISTERIUM DES INNERN RHEINLAND-PFALZ

Schillerplatz 3-5
55116 Mainz
Telefon 

Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm (ENSA)

 

Besonderheiten des ENSA Programms

Das ENSA Programm unterstützt Schülerreisen nicht nur finanziell, sondern bietet den Schulen eine qualifizierende inhaltliche Begleitung im Vorfeld und in der Nachbearbeitung der Schulbegegnungen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden sowohl ca. einwöchige Anbahnungsreisen (zur erstmaligen Kontaktaufnahme zwischen Schulen), als auch ca. zweiwöchige Begegnungsreisen (bei bereits bestehenden Schulpartnerschaften) in Deutschland (incoming) sowie im Partnerland (outgoing). Die inhaltliche Vor- und Nachbereitung der Akteurinnen und Akteure in Deutschland wird ebenfalls durch ENSA gefördert.

Finanzielle Unterstützung bei ENSA

Die ca. einwöchigen Anbahnungsreisen werden mit max. 7000 € gefördert, die ca. zweiwöchige Begegnungsreisen mit max. 14.000 €.

Alle weiteren Informationen zum ENSA-Programm finden Sie hier.

Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative (DAJ)

 

Was wird gefördert? 

Projekte des Jugendaustauschs zwischen afrikanischen Ländern und Deutschland.


Die Begegnungsprojekte sollten im Kontext der Agenda 2030 stehen und das Ziel der Umsetzung von globalen Nachhaltigkeitszielen verfolgen,. Besonders die Entwicklung nachhaltiger globaler Partnerschaften, sowie der Ziele der AU-Jugendcharta und des Aktionsplanes der Afrikanischen Jugend-Dekade, stehen im Vordergrund.

 

Wer wird gefördert?

Als zentraler Wegweiser bietet Engagement Global kompetente Beratung rund um entwicklungspolitisches Engagement. Mit diesem Angebot richtet sich Engagement Global sowohl an Einzelpersonen als auch an Kommunen, zivilgesellschaftliche Akteure, Stiftungen oder wirtschaftliche Vertreter. 

Auch zu Förder- und Freiwilligenprogrammen im deutsch-afrikanischen Jugendaustausch kann Engagement Global umfassend informieren: zu zahlreichen hauseigenen Angeboten sowie zu Angeboten der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und des BMZ, aber auch zu Programmen aus den Zuständigkeitsbereichen weiterer Ministerien. Darüber hinaus vermittelt Ihnen Engagement Global entsprechend Ihres Anliegens kompetente Ansprechpartner zur vertiefenden Beratung und Unterstützung bei der Realisierung Ihrer Pläne.

Engagement Global berät auch zu einem neuen Förderangebot für außerschulische Begegnungsprojekte, das durch die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative angestoßen wurde. Mit dieser Förderung werden als Teil des weltwärts Programms erstmals außerschulische Gruppenaustausche möglich gemacht und erprobt. Diese Programmkomponente richtet sich beispielsweise an Jugendgruppen aus Sport oder Kultur.

 

Die Förderlinie und nützliche Kontakte finden Sie auf www.daj.engagement-global.de

 

PASCH-Initiative

 

Was wird gefördert?

Vorbereitende Besuche:

Um die ersten Schritte einer neuen Schulpartnerschaft gemeinsam zu planen, insbesondere neue gemeinsame Projekte vorzubereiten, können vorbereitende Besuche unternommen werden. Anträge auf Fahrtkostenzuschüsse können für eine Gruppe von bis zu vier Vertreterinnen und Vertretern der Schule für einen Aufenthalt an der Partnerschule gestellt werden.

Fahrtkosten von Schülergruppen:

Für Schülergruppen der ausländischen Partnerschulen können Zuschüsse zu den Fahrtkosten sowie eine Programmkostenpauschale beantragt werden.

Im Rahmen der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" können auch deutsche Schülergruppen Zuschüsse zu den Fahrtkosten erhalten.

Gefördert wird der Aufenthalt von 7 bis 21 Tagen an der Partnerschule, mit Unterbringung in Gastfamilien. Der Austausch ist ganzjährig während der Schulzeit möglich

Kosten in Zusammenhang mit einem gemeinsamen Projekt:

Im Rahmen der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" können Zuschüsse zu Kosten in unmittelbarem Zusammenhang mit einem gemeinsam durchgeführten Projekt beantragt werden, wenn bei der Durchführung das Merkblatt zur Förderung von Projekten berücksichtigt wird.

Alle weiteren Informationen zur Pasch-Initiative finden Sie hier.

Brot für die Welt

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden ökumenische Begegnungsprogramme zwischen Partnerschaftsgruppen (incoming und outgoing), wenn sie in langfristige entwicklungspolitische Bildungsprogramme eingebettet sind.

Gefördert werden Reisegruppen mit maximal 8 Personen.

Was gibt es zu beachten?

Anträge können nur von außerschulischen Trägern (eingetragene Vereine, kirchliche Einrichtungen etc.) gestellt werden; dazu gehören auch Fördervereine von Schulen. Schulen selbst können keine Anträge stellen.

Die Förderung von Brot für die Welt hat reaktiven Charakter. Formate und Themen werden nicht vorgegeben, sondern folgen der Vielfalt der Arbeitsformen und inhaltlichen Schwerpunkte der Antragsteller. Je nach Format kann die Maßnahme aus unterschiedlichen Förderlinien von Brot für die Welt gefördert werden, z.B. Einzelveranstaltungen, Projekttage, Lernreisen, Kulturveranstaltungen etc.

Alle weiteren Informationen zur Förderung durch Brot für die Welt finden Sie hier.

Ansprechpartnerinnen

Salvatore Mele
Referat Entwicklungszusammenarbeit mit dem Partnerland Ruanda


Ministerium des Innern (MdI)
Schillerplatz 3-5
55116 Mainz
Tel.: 06131/16-3374
E-Mail senden

Monique Tech
Verein Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda e.V.


Fuststraße 4
55116 Mainz
Tel.: 06131/16-3355
E-Mail senden